Museen aus Deutschland

Kunstmuseum Ravensburg

Kunstmuseum Ravensburg


Burgstraße 9, 88212 Ravensburg

Tel. 0751 82-810

www.kunstmuseum-ravensburg.de

Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr

montags geschlossen, außer feiertags

 

Eintritt

pro Person 7 € / 4 € erm.

frei bis 18 Jahre

Gruppen ab 10 Personen je 5 €

 


Das Kunstmuseum Ravensburg wird am 8. März 2013 eröffnet. Fundament des neuen Kunstmuseums Ravensburg ist die Sammlung Peter und Gudrun Selinka. Die Kollektion, die der ehemalige Werbeberater Peter Selin-ka (1924-2006) zusammen mit seiner Frau innerhalb von vier Jahrzehnten zusammengetragen hat, ist eine der hochklassigen Privatsammlungen in Süddeutschland. Vom Profil her folgt die Sammlung dem roten Faden einer expressiv-gestischen Tradition durch das 20. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst über 200 Arbeiten aus dem Bereich des deutschen Expressionis-mus sowie die Gruppen Cobra und Spur. Das Sammlungskonvolut mit Haupt- und Nebenlinien der expressiven Kunst gibt einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Ausprägungen dieser kunsthistorischen Epoche zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

 

Ausstellungen: 

 Auszeit

von Pausen und Momenten des Aufbruchs

 

 AUSSTELLUNGSDAUER 17.04.2021–11.07.2021 (1./2. OG)

 ERÖFFNUNG Freitag | 16.04.2021

 

 Nahezu jeder Mensch kennt das Bedürfnis nach einer selbstbestimmten Auszeit. Im Allgemeinen steht eine ›Auszeit‹ für einen temporäreren Ausstieg aus dem kontinuierlichen Zeitmanagement und charakterisiert eine Zeitspanne, die nicht primär von der objektiven Zeitmessung, sondern dem persönlichen Zeitempfinden geprägt ist. Die internationale Gruppenausstellung »Auszeit. Von Pausen und Momenten des Aufbruchs« versteht sich als Einladung, um – vor dem Hintergrund einer sich zunehmend beschleunigenden Gesellschaft, die sich aktuell im Ausnahmezustand befindet – über die Bedeutungsebenen und Potenziale einer Auszeit nachzudenken.

»Auszeit. Von Pausen und Momenten des Aufbruchs« schlägt einen Bogen von Werken der 1910er-Jahre bis in die Gegenwart und verweist aus der Perspektive der Kunst auf den mehrdeutigen Charakter einer Auszeit.

In den vier Ausstellungskapiteln »Freizeitidyll: von Alltagsfluchten und Orten der Auszeit«, »Why work? Vom Wert der Auszeit«, »Wahrnehmungsverschiebungen: Zum Eigensinn der Kunst« und »How to Be in the Moment? Von Präsenzerfahrungen und Strategien der Entschleunigung« wird den Fragen nachgegangen, welche Formen die Auszeit annehmen und welche Funktionen sie erfüllen kann. Die Werke verdeutlichen die genussvollen wie janusköpfigen Elemente des Freizeit- und Vergnügungsgeschehens und stellen kritisch wie humorvoll die Taktung einer Leistungsgesellschaft in Frage.

Konzipiert wurde »Auszeit. Von Pausen und Momenten des Aufbruchs« lange, bevor SARS-COV-2 als rahmender Kontext dieses Projekts unser alltägliches Leben bestimmt hat. Mit dem temporären Einfrieren des öffentlichen Lebens während der globalen Corona-Pandemie hat der Begriff ›Auszeit‹ neue Konnotationen erhalten, die der rumänische Künstler Dan Perjovschi (*1961) mit seinen zeichnerischen Interventionen pointiert kommentiert.

Mit Arbeiten von Marina Abramović, Bas Jan Ader, Cosima von Bonin, Natalie Czech, Alejandro Cesarco, Die Tödliche Doris, Otto Dix, William Engelen, FORT, Valeska Gert, Rodney Graham, Axel Heil, Sophia & Franziska Hoffmann, Christian Jankowski, Ernst Ludwig Kirchner, Barbara Klemm, Friedrich Kunath, Mark Leckey, Otto Mueller, Ernesto Neto, Yoko Ono / John Lennon, Max Pechstein, Dan Perjovschi, Karl Schmidt-Rottluff, Situationistische Internationale, Mladen Stilinović, Grace Weaver, Erwin Wurm und Andrea Zittel

 

 

 

 

 

 

Vorschau

 

 

 



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