vorarlberg museum

Kornmarktplatz 1

6900 Bregenz

Österreich

+43 (0)5574 46050
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag 10.00 - 20.00 Uhr

Montag geschlossen (ausgenommen Feiertag)

Sommeröffnungszeiten 01. Juli  – 31. August 2019

Museum

täglich 10.00 - 19.00 Uhr, Donnerstag 10.00 - 20.00 Uhr

Cafe
täglich 9.30 - 19.00 Uhr

 

Situation und Ort

Die bestehende Situation ist geprägt von der Lage des Grundstückes im Spannungsfeld zwischen offener Seelandschaft und kompaktem Stadtgefüge. Der geschlossenen Stadtbebauung vorgelagert befindet sich ein inselartiges Baufeld besetzt durch Solitärbauten mit übergeordneter Nutzung. Dazwischen ergeben sich schöne Sichtachsen aus der Stadt auf den Bodensee. Die Stellung der Einzelbauten entwickelt differenzierte Außenraumbereiche mit individuellen Stimmungen. Die gesamte Zone kann außenräumlich als zusammenhängende Abfolge aus mehreren Platzsituationen gelesen werden.

Die Bebauungsstruktur aus speziellen Punktbauten wurde bis etwa 1900 konsequent eingehalten. Mit dem Bau der heutigen Bezirkshauptmannschaft sowie dem Landesmuseum erfolgte im Bereich Rathausstrasse partiell die Ausbildung einer Blockrandbebauung.

Städtebau und Konzept

Die Neukonzeption des Landesmuseums entwickelt sich strukturell aus den örtlichen Gegebenheiten und bildet städtebaulich als neuer Solitär den westlichen Abschluss der Reihe wichtiger Punktbauten. Der städtebaulich und gestalterisch selbstbewusste Baukörper schafft die idealen Rahmenbedingungen für die inhaltliche und optische Neupositionierung des Museums als wesentliche Bereicherung des bestehenden Kulturbezirkes mit Kunsthaus und Theater.

Das Konzept basiert auf dem Prinzip des Weiterbauens. Der Gebäudebestand der Bezirkshauptmannschaft wird aus Denkmalschutzgründen in wesentlichen Teilen erhalten und in die Gesamtlösung integriert. Das bestehende Gebäude wird mit zwei Geschossen vertikal erweitert, direkt anschließend  wird Richtung Kornmarktplatz ein fünfgeschossiger Neubau entwickelt. Gebäudebestand, Aufstockung und Neubau bilden mit einer klaren und kompakten Gebäudefigur eine neue Großform. Durch das Freihalten der bestehenden spitzen Südecke des Landesmuseums und das Knicken der Südwestfassade im Übergang zwischen Alt und Neu generiert sich eine neue städtebauliche Situation. Die Blockrandbebauung wird aufgelöst, der Baukörper wird eigenständig und solitär. Das Gebäude ist nicht mehr nur reine Platzbegrenzung, es wird integrierter Bestandteil der Platzsituation. Der See wird im Bereich Rathausstrasse/ Kornmarktplatz durch erweiterte Blickbeziehungen erlebbarer und präsent und wirkt wieder positiv ins Stadtgefüge.

Gesamterscheinung: Die unterschiedlichen Bauabschnitte werden durch differenzierte Fassadenstrukturen und Oberflächentexturen sichtbar gemacht. Eine einheitliche Farbgebung aus dem Weiß der Champagnerkreide verbindet sämtliche Gebäudeteile zu einem großen Ganzen. Sie lässt das Haus in neuem Licht erstrahlen und bildet im positiven Sinn einen diffusen Spiegel aller natürlichen Lichtverhältnisse mit herrlich authentischer Reflexion. Durch die größere Höhe sowie durch die neue Farbgebung erhält das neue Museum eine starke Präsenz sowohl im Stadtraum als auch am Bodenseeufer.

Funktion und Organisation

Sämtliche Funktionsbereiche gruppieren sich ringförmig um das innen liegende Atrium, eine ebenfalls ringförmige Erschließung bildet die interne Verbindung aller Bereiche. Die offen und einladend gestaltete Erdgeschosszone mit Foyer und Café verbindet Platzraum und überdeckten Innenhof. Die Raumzone für Vermittlung ist im Erdgeschoss des Bestandes untergebracht, die Anlieferung befindet sich im Nordosten und erfolgt über die gemeinsame Anlieferungszone mit Kunsthaus und Theater.

Im 1. Obergeschoss befinden sich zwei Veranstaltungsräume, welche flexibel als Ausstellungsfläche zugeschaltet werden können. Die gesamte Verwaltung wird im Bestand des OG1 organisiert und kann extern über den bestehenden Eingang von Norden her erschlossen werden.

Die obersten drei Geschosse sind reine Ausstellungsgeschosse mit maximaler Nutzungsflexibilität. Durch Hofzuordnungen und Ausblicke werden nutzungsneutral feine Raumdifferenzierungen generiert. Der Bereich vor dem Panoramafenster im OG4 dient als kontemplativer Bereich oder Entspannungszone. Das Atrium schafft Großzügigkeit und Orientierung im Gebäudeinneren und kann als zusätzlicher Aktionsraum für Veranstaltungen und Rauminstallationen verwendet werden.

 

Ausstellungen

Wacker im Krieg

 

Jahresprogramm

 

 

Veranstaltungen

Di, 8. Jänner, 15.00 Uhr

Erzählcafé: Die liebe Verwandtschaft

„Verwandte sollten so fern voneinander wohnen, dass sie einander nicht auf die Haustüre schauen können“, lautet ein Sprichwort. Beschränkt sich der Kontakt auf Hochzeiten und Beerdigungen oder pflegen Sie intensive Beziehungen zu Ihren Verwandten? Freuten Sie sich als Kind auf Besuche bei Ihren Tanten, Onkel und Großeltern? Betreiben Sie Ahnenforschung?

Beim Erzählcafè ist das Publikum am Wort! Uns interessieren Ihre Geschichten, Ihre Erfahrungen und Erinnerungen an frühere Begebenheiten oder Ereignisse. Die Besucher erzählen in angenehmer Atmosphäre nach Lust und Laune zu vorgegebenen Themen. Das Erzählen ist freiwillig, Zuhören hingegen Pflicht!

Do, 17. Jänner, 19.00 Uhr

Mit Wacker ins Kino: Panzerkreuzer Potemkin

Stummfilm Sowjetunion, 1925, 70 min.

Mit Sergej Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“ erhielt der neue sowjetische Film einen Platz im Weltkino. Der Regisseur bekam vom Staat den Auftrag, einen Film zum Andenken an die erste, gescheiterte Revolution von 1905 zu drehen. Eisenstein wählte eine kleine Episode aus dem historischen Geschehen, nämlich die Meuterei auf einem Panzerkreuzer der Schwarzmeerflotte. Die Wirksamkeit des Films beruht auf seiner einfachen, kraftvollen Erzählweise mit einer revolutionären Schnitttechnik.

 

Fr, 18. Jänner, 17.00 Uhr

freitags um 5: Unbekannter Nachbar. 300 Jahre Fürstentum Liechtenstein

Landesgeschichte im Gespräch

Schon zum dritten Mal werden 2019 in Liechtenstein „300 Jahre“ gefeiert – nach „300 Jahre Unterland“ (1999) und „300 Jahre Oberland“ (2012) heißt es jetzt „300 Jahre Fürstentum“. Welche Ereignisse machten 1719 Liechtenstein zum eigenen, später souveränen Land? Woher kamen die Liechtensteiner Fürsten? Und was hat das alles mit Österreich zu tun? Fabian Frommelt, Forschungsbeauftragter am Liechtenstein-Institut in Bendern, kann diese und viele andere Fragen zum weitgehend unbekannten Nachbarn Liechtenstein beantworten.

 

Do, 24. Jänner, 13.30 Uhr

Projektschmiede

Sie haben eine Idee für ein gemeinwohlorientiertes Projekt? In der Projektschmiede finden Sie Mitdenker! Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gebieten bringen ihr Fach- und Erfahrungswissen ein, stellen knifflige Fragen und eröffnen dadurch neue Perspektiven, die bei der Weiterentwicklung Ihrer Idee hilfreich sein können. Ein konstruktiver und kreativer Prozess, begleitet von Profis. Ob mit oder ohne Projektvorhaben, um Anmeldung wird gebeten unter +43 (0)5574 511 20605 oder aoh-vorarlberg.at/projektschmiede. Ein Projekt des Büro für Zukunftsfragen des Landes Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum.

 

Do, 24. Jänner, 18.00 Uhr

MuZen. Meditieren im Museum

Mu steht für Museum, im Altjapanischen jedoch für Leere oder Nichts. Zen kann mit ausgeglichenem Zustand von Körper und Geist übersetzt werden und verweist auf die Struktur der Meditation. Nach einer kurzen Einführung folgen eine Sitzmeditation, meditatives Gehen und weitere 20 Minuten Sitzmeditation. Der Bildungswissenschafter Johannes Bechtold, der praktische Arzt Heinz Hammerschmidt und der Erwachsenenbildner Markus Jamer gestalten diese überkonfessionelle und einfach zu praktizierende Form der Meditation. Das vorarlberg museum mit seinen vielfältigen Impulsen für gesellschaftliche Auseinandersetzung wird für einen Moment zum Ort der Stille und inneren Ruhe.

Treffpunkt für neue Teilnehmer: 18.00 Uhr Foyer, Beginn der Meditation um 18.30 Uhr. Dauer 1 Std. Keine Anmeldung und keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte bequeme Kleidung anziehen. Der Raum wird ohne Schuhe betreten.

 

Do, 31. Jänner, 12.15 Uhr

Konzert am Mittag: Movie Theater – Filmmusik und Opernklassiker für Celli

Violoncelloklassen Mathias Johansen und Beatriz Blanco

Eine Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium. Eintritt: freiwillige Spende

 

Do, 31. Jänner, 19.00 Uhr

Mit Wacker ins Kino: Faust - eine deutsche Volkssaga

Stummfilm Deutschland, 1925, 106 min.

Friedrich W. Murnaus letzter deutscher Film, ehe seine große Hollywood-Karriere begann. Murnau verwob Motive aus dem Volksbuch „Historia von Doktor Johann Fausten“ (1587) mit Elementen aus den Dramatisierungen dieses Stoffes durch Christopher Marlowe und Johann Wolfgang Goethe: Die Suche des alten Faust nach Weisheit und ewiger Jugend, eingebettet in ein Streitgespräch zwischen dem Erzengel und dem Herrn der Finsternis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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