Galerien aus Deutschland

Kunstmuseum Singen


 

Kunstmuseum Singen

Ekkehardstr. 10

Tel.: 07731 85-271

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag: 14 -18 Uhr

Samstag – Sonntag: 11 – 17 Uhr

Feiertag: wie Wochentag

Eintritt:

Einzel: 5,00€ regulär / 3,00€ ermäßigt

Familie: 6,00€ / 11,00€

Kinder: bis 7 Jahre frei

Donnerstags: Eintritt frei

 

 

Kunstgeschichtliche Sammlung und Zeitgenössische Kunst

Zentraler Kern der Sammlung, der das Alleinstellungsmerkmal des Singener Kunstmuseums begründet, sind die Werke der „Höri-Künstler“. Die Maler, Grafiker und Bildhauer fanden, nachdem sie ab 1933 als „politisch unzuverlässig“ und als „entartet“ gebrandmarkt wurden, am Bodensee und insbesondere auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Mit den Werken von Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Curth Georg Becker, Helmuth Macke, Walter Herzger, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Jean Paul Schmitz und Ferdinand Macketanz verfügt das Kunstmuseum über den umfassendsten Werkkomplex der Höri-Künstler überhaupt.

Die zeitgenössische Kunst aus der Vierländerregion Bodensee macht den zweiten zentralen Schwerpunkt der Sammlung aus. Inmitten einer vernetzten Kunstlandschaft ist das Kunstmuseum Singen eine Drehscheibe des Austausches unterschiedlichster zeitgenössischer künstlerischer Positionen und lebendiger Ort zahlreicher Projekte und Initiativen. So verfügt das Singener Kunstmuseum über eine hochwertige Sammlung zeitgenössischer Künstler, die weit über die Region hinaus erfolgreich sind. Dazu gehören beispielhaft Felix Droese, Friedmann Hahn, Markus Weggenmann, Miriam Prantl, Gerold Miller, Harald F. Müller oder Markus Daum.

„Landschaftsbild des Hegaus und des Bodensees seit 1900“ und der „Kunst der Moderne nach `45 aus dem deutschen Südwesten“, aus denen heraus das Kunstmuseum seine rege Ausstellungstätigkeit entwickelt und bis zu sechs Wechsel- und Sonderausstellungen jährlich zeigt.

Aufgrund seiner Lage und unmittelbaren Nähe zur Festungsruine Hohentwiel eignet sich das Haus hervorragend als Ausgangspunkt zu touristischen Zielen des Hegaus, des Bodensees und der nahegelegenen Schweiz. Das Museum liegt zentral in der Singener Innenstadt. Ein Cafeteria und ein Museumsshop laden zum Verweilen ein.

 

„Krieg und Frieden“ von Otto Dix

Das Kunstmuseum bietet im Rahmen seines reichen Zusatz- und Kulturprogramms Führungen

zu den einzig erhaltenen Wandbildern von Otto Dix (1960) im Singener Rathaus an. Kunstwerke internationaler Stars in Singens öffentlichem Raum können vom Museum aus erkundet werden.

 

Ausstellungen

Neben ständig wechselnden Einblicken in die eigene Sammlung bietet das Kunstmuseum Singen, meist im Obergeschoss, bis zu sechs Wechselausstellungen jährlich. Die zumeist monographisch angelegten Ausstellungen vermitteln aktuelle Positionen international renommierter Künstler in die Euregio Bodensee oder geben neuen, bis dato wenig bekannten künstlerischen Positionen aus der Euregio Bodensee eine Plattform.

Kunstvermittlung & Veranstaltungen – abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitprogramm

Die Besucher des Kunstmuseums Singen erwartet ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitprogramm. Dieses umfasst neben klassischen Kunstvermittlungsanboten mit zahlreichen museumspädagogischen Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen, öffentlichen Führungen und Künstlergesprächen auch Sonderveranstaltungen mit Konzerten, Lesungen oder Vorträgen.

 

Ausstellungen 2019

7.01.2019 bis 31.03.2019
Was ist wahr
Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 27. Januar 2019, 11 Uhr

Das Wissen, das uns umgibt, wird zunehmend größer, zugleich entwickelt es sich immer schneller, und das, was heute als sicher gilt, kann morgen seine Gültigkeit einbüßen. Die enormen Mengen an Informationen mit denen wir im Alltag konfrontiert werden, sind nicht immer auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Wir vertrauen unseren "Quellen", seien es dies etablierte Zeitungen oder Nachrichtensendungen, Freunde, denen wir uns verbunden fühlen, oder soziale Netzwerke und glauben das, was wir lesen, sehen, hören. Welche Bedeutung gewinnt die Wahrheit angesichts dessen, dass Begriffe wie "Fake News" und "postfaktisch" es in die neuesten Auflagen des Dudens schafften, "alternative Fakten" zum Unwort des Jahres 2017 gekürt wurde?

Davon, dass die Frage nach der Wahrheit, die die Menschheit seit jeher beschäftigt, immer wieder neu gestellt und beantwortet werden muss, zeugt die Ausstellung "Was ist wahr", die im Rahmen des Kunstpreises der Erzdiözese Freiburg, der 2019 bereits zum vierten Mal vergeben, ausgerichtet wird.

19 Künstlerinnen und Künstler, die für den Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 nominiert sind, setzen sich künstlerisch mit dieser grundlegenden, die Menschheit seit jeher bewegende und dennoch stets aktuelle Frage auseinander. Sie nähern sich ihr aus je unterschiedlichen Perspektiven – etwa der empirischen Wissenschaften, der Religion, der Ethik oder aktueller politischer Positionen – und laden den Betrachter dazu ein, im Dialog mit ihnen, eine eigene Position zu entwickeln und die Frage für sich zu beantworten.

Die 19 Künstler, die in die engere Auswahl der Jury für den Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg 2019 aufgenommen wurden, sind: Carola Faller-Barris, Sabrina Fuchs, Andrea Hess, Jonas Hohnke, Marianne Hopf, Agnes Märkel, Tara Mahapatra, Hyunju Oh, das Künstlerduo Micha Payer und Martin Gabriel, Alexander Peterhaensel, Chris Popovic, Ilka Raupach, Meike Redeker, Alexander Rex, das Künstlerduo Michael Rieken / Stefan Demming, Florian Schwarz, Daniela Takeva, Petra Weifenbach, Anna Witt.



14.04.2019 bis 23.06.2019
Stadt. Berg. Fluss.

SingenKunst 2019. Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem westlichen Bodenseeraum.

Eine Ausstellung des Kunstvereins Singen im Kunstmuseum Singen.
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 14. April 2019, 11 Uhr

Längst hat sich die vom Kunstverein Singen veranstaltete Reihe SingenKunst zum Klassiker unter den Überblicksausstellungen zur zeitgenössischen Kunst im westlichen Bodenseeraum entwickelt. 2002 startete die Reihe; seit 2009 wird sie im aktuellen Format veranstaltet; 2019 zum neunten Mal gezeigt.

Der Titel der SingenKunst 2019 "Stadt, Berg, Fluss" nimmt Bezug auf das Kinderspiel „Stadt Land Fluss“: „Singen (Stadt) – am Hohentwiel (Berg) – an der Aach (Fluss)" und dient zum anderen der künstlerischen Umsetzung als Metapher.

14.07.2019 bis 15.09.2019
Exil am Bodensee. Die Künstler der Höri.

Sommerausstellung mit Hauptwerken aus der Sammlung des Kunstmuseums
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 14. Juli 2019, 11 Uhr

Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlung bilden die Werke der „Höri-Maler“, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden. Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten geschlossenen Bestand dieser und weiterer Maler, Graphiker, Bildhauer und Photographen der Moderne, die sich an den Bodensee in die „innere Emigration“ zurückzogen.

Rund 80 Arbeiten, darunter viele Neuerwerbungen und restaurierte Arbeiten, von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint. Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild >Krieg und Frieden< (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.

14.07.2019 bis 15.09.2019
Florian Schwarz.

Das Dunkel ZWISCHEN DEN STERNEN spreizt seine Flügel.

Eröffnung der Ausstellung: 14. Juli 2019, 11 Uhr

Er zählt längst zu den interessantesten Fotografen, die heute im Bodenseeraum arbeiten: Florian Schwarz. 1979 bei Konstanz geboren, ausgebildet an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen und an der University of Edingburgh, Institute for Film & Television, seit einigen Jahren in Radolfzell-Stahringen lebend, verfolgt Florian Schwarz seine Langzeitprojekte auf der ganzen Welt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Singener Kunstmuseum steht das seit 2014 in Arbeit befindliche Projekt deep dark_pale blue. Die fotografische Entdeckungsreise zu Sternwarten rund um den Globus verbindet den Blick in die unendlichen Tiefen des Weltalls (auf der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems) mit dem Nahblick auf jene Menschen, die in völlig unterschiedlichen Verhältnissen in der Nähe all dieser miteinander verschachtelten Observatorien leben.



14.07.2019 bis 15.09.2019
Hier und Heute. Neue Kunst vom See.

Gegenwartskunst aus der Sammlung des Kunstmuseums

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 14. Juli 2019, 11 Uhr

Längst hat sich das Singener Kunstmuseum als eines der zentralen Häuser für die zeitgenössische Kunst in der Vierländerregion Bodensee etabliert. Im Zentrum der Ausstellung stehen neue Werk der Gegenwartskunst im Kontext der Sammlung des Kunstmuseums Singen.

13.10.2019 bis 25.01.2020
HTWL. Der Twiel im Blick.

Ausstellung im Rahmen des Kulturschwerpunktes 2019

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 13. Oktober 2019, 11 Uhr

Alle reden vom Bodensee, wir haben den Hohentwiel im Blick. Die Eingemeindung des bis 1969 Württembergischen Hohentwiels ins Badische, in die Gemarkung Singen, ist dem Kunstmuseum Singen und dem Stadtarchiv Singen Anlass genug, die Bildwerdung des Bergs und der Festung Hohentwiel von Matthäus Merian (1593-1650) bis heute in einer Ausstellung zu veranschaulichen.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Singen beleuchtet die künstlerische Annäherung an den Hohentwiel in diversen Epochen und künstlerischen Gattungen. Mit historischen Stichen, (Druck-) Graphiken, Zeichnungen, Landschaftsgemälden, sowie unter Einbeziehung historischer Karten, illustrierter Bücher, dokumentarischer wie künstlerischer Fotografien und nicht zuletzt künstlerischer Videoarbeiten, präsentiert die Ausstellung rund 180 Archivalien und Kunstwerke aus dem Zeitraum von 1643 bis in unsere Gegenwart.

Das Spektrum der präsentierten Arbeiten reicht vom ersten Hohentwiel-Stich des Matthäus Merian im 17. Jahrhundert, über die Landschafts- und Freilichtmalerei des Hohentwiel im 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie die Kunst der klassischen Moderne bis hinein in die zeitgenössische Kunst.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Hier geht es zur Kontaktadresse vom Kunstmuseum Singen

 

 

 

 

 

 

 

 

Goldschmied Gold und Form

Gold und Form in Meersburg

Angelika Dickomeit

Titel: "Kommunikation"

Farbton Keramik

Starten sie das Frühjahr BUNT!

Danke an Joomla

Großes Dankeschön an Joomla!