Galerien aus Deutschland

Galerie Gunzoburg - Internationaler Bodensee Club


 Galerie Gunzoburg - Überlingen

Die Galerie Gunzoburg wird von Internationalen Bodensee-Club (IBC) ganzjährig angemietet, und gibt damit ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Aber auch  auswärtige Künstler können sich hier präsentieren. Die Galerie wird durch die Mitglieder des IBC in Eigenverantwortung verwaltet.

Der Internationale Bodensee Club (IBC) – www.ibc-ueberlingen.de - wurde 1950 gegründet und ist eine freie überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in den drei Bodensee-Anrainerstaaten.

Neben dem Gesamtclub gibt es vier Regionalclubs mit jeweils eigenem regionalem Kulturprogramm.

 

 

 

Es sind großzügige Räumlichkeiten, die dem IBC hier in der Gunzoburg zur Verfügung stehen

 

 Ausstellungen


 

Monatlich wechselnde Ausstellungen

Eröffnung jeweils 1. Sonntag im Monat, 11 Uhr

Öffnungszeiten:  Di. bis Fr. 14 -18 Uhr

Sa. 11 bis 13 Uhr, So. 14-18 Uhr


 

 

Weitere Ausstellungen - Vorankündigungen


 

 

 

 „Kontraste“ in Gedenken an Ulrich Bidinger (Malerei)

von So. 03. bis So. 24. Februar 2018.

Vernissage, So. 03.02.2019, 11 Uhr.

 

 

 

Mit der Ausstellung erinnert der IBC Überlingen an einen bedeutenden Bodenseekünstler und dessen Werk

Ein Leben für die Malerei und Fotografie

Ulrich Bidinger, der im Oktober 2017 nach schwerer Krankheit in Überlingen verstarb, hat uns ein wunderbares Werk hinterlassen.

Im Mai 1956 in Trier geboren und aufgewachsen, studierte Uli Bidinger von 1977 bis 1981 Kunstgeschichte und Kunsterziehung an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1983 erhielt er den Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz für „Junge Künstler“. Von 1983 bis 1985 arbeitete er in den Restaurierungswerkstätten des Landesmuseums und des bischöflichen Museums Trier. Ab 1985 war er als Kunsterzieher an der Schule Schloss Salem tätig und trat 1999 in den IBC Überlingen ein.

War bisher die Malerei allein sein künstlerisches Hauptthema, so wird ab 2008 die Fotografie zur Grundlage seiner Malerei. 2015 erhielt er den Kunstpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung.

Uli Bidingers Leidenschaft galt der Malerei und Fotografie. Daneben gehörten auch die Holzverarbeitung und Steinbildhauerei zu seiner künstlerischen Ausdrucksweise.

Der Künstler verwendete die Fotografie als Hilfsmittel, doch sein Anspruch und Anliegen war immer malerisch. Sein Malprozess reibt sich am fotografischen Motiv. Kratzspuren, Kraqueluren, sowie Farbsprenkel dokumentieren einen Akt des Malens und nicht eine technische Vervielfältigung eines Bildes. Die Auswahl der Farben, der Farbabstufungen und der Farbzusammensetzungen prägen den Bildaufbau. Die Leuchtkraft der Farben, ein intensives Rot oder Rosa, sowie knalliges Gelb erhöhen die malerischen Akzente der Bilder und suchen trotz manch abrupter Übergänge oder Zäsuren immer wieder einen harmonischen Ausgleich. Uli Bidingers Gemälde sind Erinnerungsfetzen und Versatzstücke eines individuellen Gedächtnisses. Manches davon dringt an die Oberfläche, anderes wird verschleiert und in den Hintergrund gedrängt. Die äußeren Bilder geben streiflichtartig und reflektierend etwas von seinen inneren Bildwelten wieder. Sie zeigen nie eine ganze, kohärente Wirklichkeit, sondern Bruchstücke von gespeicherten Eindrücken und Erfahrungen, sinnlichen Reizen und gefühlsmäßigen Umsetzungen.

In seinen letzten Bildern, die Uli unmittelbar vor der Diagnose der Krankheit gemalt hat, zeigt er zufälligerweise die Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Leben, der Endlich- und Vergänglichkeit. Die Farbe ist komplett reduziert. Das Bild scheint auf den ersten Blick nur schwarz. Doch wenn man es von der Seite anschaut sieht man auch gegenständliches: einen Totenkopf, eine Faust mit einem Messer, einen Revolver, einen Kopf im Querschnitt. Der Gegenstand liegt verborgen, begraben in der schwarzen Farbe und ist dennoch bei gründlicher Betrachtung sichtbar. Es sind ganz persönliche, schwerverdauliche Bilder, die aber umso eindrucksvoller erscheinen, weil sie aufzeigen, wie der kreative Künstler mit seinen inneren Wirklichkeiten, inneren Bildern umgeht. Vieles was von Außen noch gar nicht sichtbar ist, wird durch die menschliche Seele und das Gehirn innerlich verarbeitet und dringt dann als kreativer Prozess nach außen.

Uli Bidinger war von 1999 bis zu seiner schweren Erkrankung ein sehr aktives Mitglied des Internationalen Bodensee-Clubs, Fachgruppe Bildende Kunst, Überlingen und hat sehr viel zu dem heutigen Standard des Clubs beigetragen. Wir vermissen ihn.

Dr. Ulrike Niederhofer, Silvia Jungmann

 

Die Fotografie hat zu 100% die Übermittlung von unserer sichtbaren Wirklichkeit und darin stattfindenden Ereignissen übernommen. Aber sie ist nur zu geringen Anteilen auch mit einem künstlerischen Ausdruck versehen. (Uli Bidinger)

In Uli Bidingers Werk treffen sich zwei Kunstgattungen, Fotografie und Malerei. Diese scheinen sich nicht nur zu ergänzen, sondern gar im Zusammenspiel gegenseitig zu vollenden. (Oliver Roland)

 

 

„Maske“ 

So. 03.März 2019 bis Fr. 31. März 2019

Vernissage, So. 03.03.2019, 11 Uhr.

 

 

Maske ein Thema dass viele Deutungen zulässt.

30 IBC-Künstler (Malerei, Grafik, Fotografie, Skulpturen) haben sich künstlerisch mit diesem Thema auseinandergesetzt. Bewusst wurde nicht der Ausstellungstitel Masken gewählt, um bei Besuchern nicht den Eindruck zu erwecken, dass die Ausstellung sich ausschließlich mit Fasnacht-Masken oder kulturellen Masken beschäftigt. Ganz im Gegenteil es werden uns Menschen, die sich hinter einer Maske verstecken (u.a. Vermummung, Schutzmasken), Pflanzen und Tiere die sich tarnen sowie Sachen (siehe z. B. Werbung), die uns etwas vorgaukelt oder verschönern, uns auch mal in die Irre führen und vieles mehr gezeigt.

Des weiteren kann eine Maske sehr unterschiedliche Aufgaben in verschiedenen Zusammenhängen erfüllen, so kann sich ihr Träger mit ihrer Hilfe in eine darge-stellte Figur verwandeln (siehe beispielsweise Tierrollenspiel), oder die Maskierung er-möglicht die Einübung neuer oder übernommener sozialer Rollen.

Man darf gespannt sein wie die Künstler das Thema umsetzen.

Die Künstler/innen: Eva Baumgartl, Ulli Blomeier-Zillich Gerda Brüstle-Wallén, Maximiliane Creutzfeldt, Wilfried Düker, Martina Fischer, Ulrike Fritsch, Alexandra Gebhart, Fryderyk Heinzel, Lars Höllerer, Joanna Klakla, Erika Lohner, Jörg Michaelis, Therese Olivier, Marita Rodenhausen, Monika Rosenberger, Miriam Saric, Christian Scheel, Wolfgang Schmidberger, Gesine Smaglinski, Kerstin Stöckler, Ingrid Stotz, Jolanda Szalanska, Ottmar Voll, Paul Wassiliadis, Hildegund Wendel, Günther Widenhorn, Reinhard Wolters, Ulrich Zandona, Erika Zehle.

Ganz besonders freuen wir uns, Ihnen 6 der 7 neu jurierten Künstler bei dieser Ausstellung vorstellen zu dürfen.

Silvia Jungmann

www.ibc-ueberlingen.de

 

 

 

 

 

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