Galerien aus Deutschland

Galerie Gunzoburg - Internationaler Bodensee Club


 Galerie Gunzoburg - Überlingen

Die Galerie Gunzoburg wird von Internationalen Bodensee-Club (IBC) ganzjährig angemietet, und gibt damit ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Aber auch  auswärtige Künstler können sich hier präsentieren. Die Galerie wird durch die Mitglieder des IBC in Eigenverantwortung verwaltet.

Der Internationale Bodensee Club (IBC) – www.ibc-ueberlingen.de - wurde 1950 gegründet und ist eine freie überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in den drei Bodensee-Anrainerstaaten.

Neben dem Gesamtclub gibt es vier Regionalclubs mit jeweils eigenem regionalem Kulturprogramm.

 

 

 

Es sind großzügige Räumlichkeiten, die dem IBC hier in der Gunzoburg zur Verfügung stehen

 

 Ausstellungen


 

Monatlich wechselnde Ausstellungen

Eröffnung jeweils 1. Sonntag im Monat, 11 Uhr

Öffnungszeiten:  Di. bis Fr. 14 -18 Uhr

Sa. 11 bis 13 Uhr, So. 14-18 Uhr


 

 

Weitere Ausstellungen - Vorankündigungen


 

 

 27. u. 28. April 2019

ART-Zollhaus – eine Messe für moderne und zeitgenössische Kunst. Kunstkenner, Sammler und Interessierte begegnen sich am , zum 14. mal auf der Leistungsschau der bildenden Künste.

Die Vernissage findet am Freitag, 26. April 2019 um 19 Uhr statt. Die Öffnungszeiten der Kunstmesse sind am Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

 

 

 

 

Die Kunstmesse ist eine bedeutende Plattform der Kunst im Süddeutschen Raum und die Besucher können qualitativ hochwertige Kunst erleben. Die Messe dient der Information und dem Handel mit Kunst. Im ehemaligen Zollhaus in Ludwigshafen präsentiert der Internationale Bodensee Club Überlingen visuellen Kunstgenuss, gesellschaftskritische Themen, Philosophisches, Witz, Ironie und Hintersinniges. Der Focus der Kunstmesse liegt auf den unterschiedlichsten Positionen des künstlerischen Schaffens.

„Das Zollhaus wird zur Galerie“ Ein Ort, 24 Künstler, viele Kunstrichtungen. Das Ausstellungsspektrum umfasst Malerei, Holzschnitte, Druckgraphik und Skulpturen, Arbeiten auf Papier und Fotografien. Nutzen Sie das Wochenende am See um Kunst zu entdecken, hautnah zu erleben und zu kaufen. .

Eva Baumgartl, Ulli Blomeier-Zillich, Angelika Brackrock, Peter Funk, Fryderyc Heinzel, Peter Kapitza, Joachim Lambrecht, Erika Lohner, Jörg Michaelis, Therese B. Olivier, Bernhard Rebmann, Monika Rosenberger, Christian Scheel, Wolfgang Scherer, Gesine Smaglinski, Kerstin Stöckler, Ingrid Stotz, Hanne Unger-Heilmann,  Ottmar Voll, Paul Wassiliadis, Günther Wiedenhorn, Reinhard Wolters, Imi Wünsche, Erika Zehle


Für das kulinarische Wohl sorgt die Gastronomie des Zollhauses

 

 

 

 „The End of paper?“

von Miriam Saric und Carola Weber-Schlak 

So. 05. Mai 2019 bis Fr. So. 26. Mai 2019.

Vernissage, So. 05.05.2019, 11 Uhr.

 

 

Es lebe die Faszination Papier

 

Ohne das Material „Papier“ können die beiden in Ravensburg lebenden Künstlerinnen Miriam Saric und Carola Weber-Schlak nicht sein! Papier ist ein wesentlicher und immer wiederkehrender Bestandteil ihrer Arbeiten. Kein Wunder also, dass sie das Material erforschen neue Variationen austesten und alle Möglichkeiten ausschöpfen. Bereits in der Ausstellung „VIELFALTPAPIER“, die Carola Weber-Schlak für den Ravensburg-Weingartener Kunstverein im Juni 2017 im Heiliggeistspital konzipiert hat, haben sich die beiden Künstlerinnen mit dem Material „Papier“ und seinen Eigenschaften auseinandergesetzt.

Das nun entstandene Ausstellungskonzept steht unter dem Titel „The End of Paper?“. Es wird die Frage gestellt, wie Papier denn nun enden könnte. Hat es überhaupt ein Ende? Denn der Lebenslauf eines Bogen Papiers vom „Schöpf(ungs)prozess“ bis zu einem Aschehaufen kann viele Schritte und unterschiedlichste Zustände beinhalten. Bereits im Schöpfrahmen mit Muster oder Wasserzeichen versehen oder im Zuber um Blüten ergänzt, entwickeln sich früh die Individualisten unter den Papieren. Industriell hergestellte Bögen, von großen Rollen geschnitten, entwickeln sich erst später durch Druck, Schnitt und Verformung zu Zeitungen, Katalogen oder Verpackungen. Sind die Zeitungen erst ausgelesen und ihrer Neuigkeiten beraubt, die Papiertüten geleert, Notizzettel und Kataloge veraltet, werden sie entsorgt und bilden den Grundstoff für Neues, in einem Recyclingprozess oder sie werden Bestandteil für Kunst.

Verarbeitetes Papier als Ausgangsbasis für neue Arbeiten hat einen ganz eigenen und manchmal morbiden Charme. Es präsentieren sich frische, vom eigentlichen Zweck weit entfernte neue Ansichten und zeigen doch gleichzeitig die Vergänglichkeit des Materials. Da öffnen und schließen sich Papiertüten für ein Wandobjekt in Formation, Papierfetzen bleiben an Geäst hängen, Asche bringt Graphik und Struktur auf die Bilder.In Reih und Glied angeordnete Papierstreifen ragen aus Bildern und lassen sie in ihrer wechselhaften Farbigkeit fast zu Vexierbildern werden. Geschnittene und gefaltete Papierobjekte spielen mit Licht und Schatten, gestapelte, durchbohrte und aufgeschnittene Bögen geben farbige Einblicke.

Die Herangehensweise der beiden Künstlerinnen könnte dabei nicht unterschiedlicher sein: Freies, experimentelles Arbeiten auf der einen Seite, geplantes, stark strukturiertes auf der anderen. Klingt spannend? Ist es auch. Für Künstler wie auch für den Betrachter.

Miriam Saric, geboren 1972 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Ravensburg. Ihre künstlerischen Schwerpunkte liegen auf Malerei, Zeichnung, Fotografie und Papierarbeiten. In der Ausstellung zeigt sie ausschließlich Papierarbeiten. Die Künstlerin arbeitet mit unterschiedlichen Papieren, mit fester Pappe bis hin zu feinem Transparentpapier. Sie fügt den Papierwerken partiell Naturmaterialien, wie Bambusblätter, Zweige und vieles mehr, verbunden durch Nähen oder Kleben, hinzu. Durch die Verwendung von Erdtönen (Erdpigmente, Gesteinsmehle, Asche u.ä.) erscheinen ihre Arbeiten farblich reduziert. Sie erzeugt damit Veränderungsprozesse im weitesten Sinne, die sich bildnerisch zwischen Papier und Asche bewegen.

Carola Weber-Schlak, geboren in Lübeck, lebt und arbeitet ebenfalls in Ravensburg. Die ausgebildete Goldschmiedin bearbeitet Papiere. Bei ihr besiedelt das Papier, geschnitten und gedreht, gefaltet oder geknotet die Bildflächen und verwandelt diese in dreidimensionale Papierobjekte. Ihre Wandobjekte aus Papiertüten fangen das Licht ein und geben es in zarten Tönungen wieder. Die Künstlerin sagt: Ihren Tütenbildern (Häusern) gemein, sei eine Transparenz zum Nachbarn hin, Öffnungen, und seien sie auch noch so klein, gäben die Möglichkeit zu Beobachtung, Verbindungen und Austausch. Doch nicht nur der nachbarschaftliche Dialog im schmalen Stadtteilgässchen mache die Identität einer Bürgerschaft aus, sondern das gemeinsame Reagieren auf Einwirkungen von außen. Diese Identität bilde sich auf den großen Plätzen, dort, wo alle Schichten zusammenkämen, gemeinsam feiern und handeln und die Möglichkeit zu Information und Kommunikation bestünde.

 

Silvia Jungmann

 

 

 „losgelöst“

von Marianne Hagemann (Malerei) 

So. 02. Juni 2019 bis So. 30. Juni 2019.

Vernissage, So. 02.06.2019, 11 Uhr.

 

 

 

Marianne Hagemann, geboren 1942 in Freiburg, lebt und arbeitet heute in Allensbach am Bodensee. Sie widmete sich nach einem Studium der BWL und Kunstgeschichte ausschließlich der Malerei. Die Künstlerin nimmt sich die Inspiration für Ihre Werke oft aus der Lyrik. In dieser Ausstellung Lässt sie sich hat sie sich von dem Gedicht von Hilde Domin „lösgelöst“ inpirieren.

Losgelöst von Anfang bis Ende

Dr. Ulrike Niederhofer, die auch die Laudatio halten wird schreibt: Die Bilder der Künstlerin scheinen losgelöst von definierten Bedeutungen, losgelöst von Anfang und Ende. Sie sind nicht fertig, sie wollen auch nicht ankommen und irgendwo sein, sondern sie sind als Metaphern der ständigen Veränderung aufzufassen, etwas, das weitergeht über den Bildrand hinaus.

Vielleicht sprechen sie uns deshalb so an, weil sie etwas widerspiegeln, was für uns nicht fassbar ist. Sie sind in ihrer nur kurz in Farbe und Form aufflackernden Materialität ähnlich wie wir selber, die wir Wirklichkeit immer nur momenthaft wahrnehmen und schon wieder verwerfen müssen, da wieder etwas Neues kommt.

Marianne Hagemann streut immer wieder fragmentierte Wortfetzen ein. Wie so oft in ihren Arbeiten stellen sie weitere Assoziationen her, die aber offenbleiben, nicht semantische Zusammenhänge bilden, sondern aus ihren Bindungen losgelöst erscheinen. Somit sind die Malerei und ihre Zeichnungen nichts anderes als ein Angebot, das etwas in uns freisetzt, das über das rein Abgebildete hinausführt. Hagemanns Kunst ist zeitlos in ihrer Wandelbarkeit und bringt etwas zum Klingen, was sowohl mit Hoffnung, aber auch mit Verlust zu tun hat. Wenn man genauer hinsieht offenbart sich in den Zwischenräumen, im Abstand zwischen den Dingen, in den geistigen Räumen, die sich auftun noch mehr. Da ist Stille und Musik, da ist Kommen und Gehen, Begegnung und Abgrenzung, Werden und Vergehen. Da ist eine ständige Veränderung und Bewegung, die leise und subtil zu uns spricht.

www.mariannehageman.de, www.ibc-ueberlingen.de Silvia Jungmann

 

 

 „Royal PopArt Exhibition“

von Juergen Wieshoff (Malerei, PC-Kunst)

So. 07. Juli 2019 bis So. 28. Juli 2019,

Vernissage, So. 07.07.2019, 11 Uhr.

 

 

Juergen Wieshoff, geboren 1961 in Rheydt, lebt und arbeitet in Bodman-Ludwigshafen. Nach der Ausbildung zum technischen Zeichner und dem technischen Studium, wird die grafische Gestaltung für den Künstler zum interessanten Objekt, und mit seiner Tätigkeit im digitalen Marketing kommen so die verschiedenen Einflüsse zusammen.

Zu Beginn der 90er Jahre beschäftigt sich Wieshoff zum ersten Mal mit künstlerischen Techniken. Über Buntstift, Bleistift, Kohle, Aquarell und Öl kommt er schließlich zur Acryltechnik, der er bis heute treu geblieben ist. Die regelmäßigen USA-Aufenthalte geben ihm Gelegenheit, seine Liebe zu Comics und Kunst mit dem Interesse an Werken amerikanischer Künstler zu kombinieren, und so entstand die Grundlage seiner heutigen künstlerischen Tätigkeit mit Schwerpunkt Pop Art. Die ersten Arbeiten, des Künstlers beschäftigten sich deshalb überwiegend mit Comics.

Wieshoff Interesse liegt zum einem an der reinen und klaren farblichen Gestaltung, plakativ wie in der Werbung, aber auch darin, mit dem Betrachter „zu sprechen“; mit der Form des Comics den Dialog aufzunehmen. Gleichzeitig sollen die Bilder dem Betrachter Spaß machen.

So entstanden unter anderem das wahrscheinlich weltweit erste religiöse Popart-Triptychon „INRI“, und weitere Werke, die Motive der Alltagskultur, in der Welt des Konsums und der Werbung farbenfroh mal plakativ, mal verfremdend, und mal kritisch aufgreifen.

PopArt und Werbung

Kaum eine Kunstrichtung ist so eng mit dem Marketing und der Werbung verbunden wie die Pop Art. Der Ursprung dieser Kunstrichtung lag zum einen in dem (wieder)erlangten Wohlstand nach dem zweiten Weltkrieg und dem damit verbundenen Konsum, und in der engen Verbundenheit dieser Kunst zur Werbung. Als krasser Gegensatz zum abstrakten Expressionismus zeigt die Pop Art Gegenstände des täglichen Lebens in einer einfachen und farbenfrohen, nahezu lebensbejahenden Form. Künstler wie zum Beispiel Andy Warhol griffen die industrielle Fertigung bzw. moderne Druckverfahren auf und karikierten sie, indem sie Industriewerbung als individuelle Kunst schufen. Als Warhol von Illustrationen zu Ölgemälden überging, ergab es sich ganz natürlich, dass er für seine Arbeit vertraute Gegenstände auswählte, z. B. Konsumgüter wie Coca-Cola oder Campbell’s Suppen. Neben Warhol gilt auch Roy Lichtenstein als einer der „Gründer“ der Pop Art, beide haben unter anderem mit großformatigen Comics den Siegeszug der Pop Art vorbereitet und begonnen.

Pop Art begeistert durch knallige Farben, meist auf die Grundfarben reduziert, und durch einfache Formen, die alltägliche Gegenstände aufgreifen und oftmals stark vergrößern. Jürgen Wieshoff´s Kunstwerke greifen genau diesen Ur-Gedanken der Pop Art auf, und spielen mit einer klaren Farben– und Formensprache.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seiner Werke und die Ausführung in verschiedenen Techniken: Acrylgemälde, Drucke auf Acrylglas, sowie ausgewählte Werke als Skulpturen und Poster. Weiterhin werden Collagen und Ideenskizzen, z.B. als 3D-Drucke, ausgestellt.

www.popart.gallery,

 

 

www.ibc-ueberlingen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Titel: "Kommunikation"

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