Galerien aus Deutschland

Galerie Gunzoburg - Internationaler Bodensee Club


 Galerie Gunzoburg - Überlingen

Die Galerie Gunzoburg wird von Internationalen Bodensee-Club (IBC) ganzjährig angemietet, und gibt damit ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Aber auch  auswärtige Künstler können sich hier präsentieren. Die Galerie wird durch die Mitglieder des IBC in Eigenverantwortung verwaltet.

Der Internationale Bodensee Club (IBC) – www.ibc-ueberlingen.de - wurde 1950 gegründet und ist eine freie überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in den drei Bodensee-Anrainerstaaten.

Neben dem Gesamtclub gibt es vier Regionalclubs mit jeweils eigenem regionalem Kulturprogramm.

 

 

 

Es sind großzügige Räumlichkeiten, die dem IBC hier in der Gunzoburg zur Verfügung stehen

 

 Ausstellungen


 

Monatlich wechselnde Ausstellungen

Eröffnung jeweils 1. Sonntag im Monat, 11 Uhr

Öffnungszeiten:  Di. bis Fr. 14 -18 Uhr

Sa. 11 bis 13 Uhr, So. 14-18 Uhr


 

 

Weitere Ausstellungen - Vorankündigungen


 


 

 

 So. 02.09. bis So. 30.09.2018

„Klein, quadratisch, gut?!“

 Lars Höllerer (Malerei)

Vernissage, So. 02.09.2018, 11 Uhr

 

 

Was vielen mit den Händen zu anspruchsvoll ist vollbringt Lars Höllerer mit dem Mund. Der 48-jährige aus Überlingen hat sich als Mundmaler etabliert.

Seine Bilder malt der Künstler mit Öl- bzw. Acrylfarbe auf Leinwand. Teilweise sind die Werke mit Tusche unterlegt. Der naive, expressionistische bzw. plakative Malstil seiner Landschaftsbilder und Stillleben erinnern an die Technik Paul Cézannes. Seine Akte sind dagegen in verschiedensten Techniken gearbeitet.

Bei der Ausstellung in der Gunzoburg zeigt Lars relativ kleine, quadratische und farbenfrohe Bilder, auf Leinwand mit Acrylfarbe. Zu sehen sind Stadtszenen, weite Landschafen, aber auch expressionistische Tiermotive.

Lars Höllerer wusste lange nichts von seiner künstlerischen Ader. Erst ein schlimmer Schicksalsschlag, ein Motorradunfall bringt sie zu Tage. Seit dem Unfall 1991 ist er vom Hals abwärts gelähmt und hat in der Mundmalerei einen neuen Lebensinhalt gefunden. In der Rehabilitationsklinik in Tübingen fing er mit der Malerei an. Ab März 1997 besuchte er 8 Semester lang die freie Kunstakademie in Mühlhofen und Überlingen. 1999 wurde er als Stipendiat in der Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler aufgenommen und ist seit 2007 Vollmitglied. Lars ist inzwischen freischaffender Künstler, übernimmt Aufträge und ist über die Vereinigung mund- und fußmalender Künstler (VDMFK) bundesweit präsent. Er sagt: „Heute kann ich mein Leben frei gestalten und ein freies Leben führen“:

Für Höllerer ist die Malerei nicht nur ein Beruf. Die ihm durch seine Kunst möglich gewordene Öffentlichkeit nutzt er für ihm wichtige Anliegen und Projekte. Er sagt: „Ob er mit Kindern im Kindergarten Mund malt um ihnen den Umgang mit behinderten Menschen näher zu bringen oder ob er mit seiner Arbeit Institutionen unterstützt die ihn auf seinem Weg auch unterstützt haben mache ihn glücklich und zufrieden“. Er ist so ganz Teil des gesellschaftlichen Lebens und möchte etwas weitergeben, trotz allem Umstand, den dies für ihn immer auch bedeutet.

Der Künstler kann auf zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken und von ihm erschienen bereits drei Kinderbücher.

Der VDMFK vertreibt Karten und Kalender von Mund- und Fußmalenden Künstlern und er-möglicht damit den knapp 800 behinderten Künstlern weltweit ein finanziell, von staatlicher Hilfe, unabhängiges Leben. Lars Höllerers Bilder werden von der Vereinigung bzw. dem deutschen Verlag (www.mfk-verlag.de) für Postkarten, Kalender und Geschenkpapier in den verschiedensten Ländern reproduziert.

www.kunst-mit-dem-mund.de, www.ibc-ueberlingen.de

Silvia Jungmann

 

„BALANCEN“ 

Wilfried Düker (Malerei/Zeichnungen)

Fr. 05. bis So. 28. Oktober 2018.

Vernissage, Fr. 05.10.2018, 19 Uhr.

 

 

Wilfried Düker wurde 1937 in Düsseldorf geboren. Nach dem Kunststudium (Malerei/Grafik) an der Düsseldorfer Kunstakademie und Abschluss mit Staatsexamen für das künstlerische Lehramt, dass er am Stiftsgymnasium in Xanten ausübte, arbeitet er heute im eigenen Atelier in Uhldingen.

In der Ausstellung werden schwerpunktartig Malereien und Zeichnungen zu sehen sein. Die Werke stehen parallel und gleichwertig nebeneinander, sind jedoch durch ihre für sie entsprechenden charakteristischen Gestaltungsmerkmale gekenn-zeichnet.

Der Künstler arbeitet mit Blei-, Farbstiften; Ölkreide und Kugelschreiber und verwebt in seinen Zeichnungen figurative und abstrakte Bildgegenstände durch Schraffuren und Linienbündelungen miteinander. Aus der graduellen Verdichtung vom Hellem und Dunklem von transparentem und lichtundurchlässigem treten scheinbar deutliche Realitätsbezüge hervor und verlieren sich wieder in rätselhaften Formationen die dem Betrachter ein offenes Feld für Assoziationen und Interpretationen überlassen. So stellt Düker in seinen Zeichnungen verlässlich geglaubte Wiedererkennungseffekte in Frage, denn die Störung des erwartenden intakten sowie des nachvollziehbaren führt zur Irritation und unterläuft die gewohnten Wahrnehmungsweisen.

Dieses gewissermaßen surrealistische Prinzip gilt weitgehend auch für seine Malerei, auch wenn sie vergleichsweise gegenständlicher erscheint und einen höheren Grad an Homogenität aufweist Der Künstler verdichtet in seinen landschaftlichen und figuralen Werken Bildgegenstände mit ungeklärter Bedeutung und setzt inmitten gestisch realisierter Farbschichtungen räumliche Akzente. So verliert sich der Blick in mal kompakten, mal durchscheinenden Strukturen auf stets Neues.

Für seine Fotoübermalungen dienen ihm Landschaftsfotografien, die durch den malerischen Zugriff eine Metamorphose durchlaufen und ihrer realistischen Gestalt beraubt werden. Durch Entstellung, Verfremdung und Erneuerung mit Acrylfarbe entstehen Dükers besondere charakteristische Effekte.

Der Künstler zeigt in der Ausstellung auch Werke in Mischtechnik. In dem er Malereien, Zeichnungen und Collagen auf Bildträgern ganz unterschiedlicher Materialien miteinander kombiniert. Durch seine spontan hinzugefügten Einfärbungen und Integration zeichnerischer Elemente sowie fotografischer Versatzstücke, ergeben sich im Kontext des Bildganzen Resultate einer neuen visuellen Ordnung.

 

„Weltenlauf“

Gabriele Roman (Malerei)

So. 04. bis So. 25. November 2018.

Vernissage, So. 04.11.2018, 11 Uhr.

 

 

Gabriele Roman, geboren in Schweinfurt, lebt und arbeitet in Salzburg, Österreich. Sie studierte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Psychologie, Soziologie und Pädagogik bevor sie mit der künstlerischen Ausbildung begann. Es folgten Seminare bei Susanne Steinbach (Schülerin von ernst Fusch und Meisterklasse Rudolf Hausner), Jürgen Plogsties (Meisterschüler von Neo Rauch) und anderen renommierten Künstlern. Des Weiteren bildete sie sich auf vielen Studienreisen weiter.

Die Künstlerin arbeitet unzeitgemäß, aber aktuell und verwendet eine Technik, die in der aktuellen Kunst nach dem zweiten Weltkrieg als obsolet betrachtet wurde: die altmeisterliche Maltechnik, die sich hauptsächlich durch Restauratoren in unsere Zeit retten konnte. Ihre Bilder entstehen in einer Abwandlung der Altmeisterlichen Technik, bei der mehrere Schichten feiner Öllasuren aufgetragen werden und die Lichter mit titanweißer Eitempera gehöht werden. 

Malen ist für Roman ein Spiel mit Licht, Schatten und Farben, ein Spiel mit der Wahrnehmung, die nur ein kleines subjektives Fenster zur Welt darstellt. Sie sagt: „Malen ist für mich ein Spiel mit Emotionen, und dem Verstand, die nicht immer im Einklang sind aber dennoch zusammengehören“. Dabei geht es ihr nie um ein bloßes Abbild der Realität. Sie möchte das Nicht-Sichtbare sichtbar machen. Eine Kunst, die zwar ästhetisch, aber gleichzeitig auch sozialkritisch ist. Eine Kunst, die sich der eindeutigen, plakativen Lesbarkeit entzieht und dem Betrachter Raum für eigene Gedanken lässt. D.h. das Kunstwerk vollendet sich in der Kommunikation zwischen Kunstwerk und Rezipienten. Insofern stellt sich keine Wahrnehmungshürde zwischen das Werk und den Betrachter. Alles ist so dargestellt, dass er das Abgebildete eindeutig erkennen und benennen kann.

So „unzeitgemäß“ ihre verwendete Maltechnik erscheinen mag, so aktuell sind jedoch die Themen denen sich Roman auf Ihren Bildern widmet: das Kommen und Gehen von Ideologien, die hemmungslose Zersiedelung des Planeten, die Aggressionen und Kriege im Nahen und Mittleren Osten etc.

www.oilartist.eu, www.ibc-ueberlingen.de

 

 

„vierzigmal40malvierzig“ 

So. 02. Dezember 2018 bis Fr. 25. Januar 2019.

So. 02.12.2018, 14 Uhr.

 

 

Vierzig IBC-Mitglieder

mit Malerei, Grafik, Textil, Fotografie, Skulpturen im Maß 40x40 cm

40 Künstler des IBC stellen in der diesjährigen Winterausstellung in der Galerie Gunzoburg aus. Reiner Anwander, Eva Baumgartl, Angelika Brackrock, Constanze Brahn, Gerda Brüstle-Wallén, Hannelore Bucher, Maximiliane Creutzfeldt, Wilfried Düker, Gabriele Einstein, Martina Fischer, Alexandra Gebhart, Marianne Hagemann, Doris Heldmaier, Lars Höllerer, Peter Kapitza, Joanna Klakla, Kolibri, Joachim Lambrecht, Christian Lippuner, Erika Lohner, Jörg Michaelis, Gerda Mühl, Monika Rosenberger, Christian Scheel, Werner Schlotter, Wolfgang Schmidberger, Gisela Schröder-Fröhlich, Barbara Seifried, Gesine Smaglinski, Günther Henry Schulze, Herbert Stehle, Kerstin Stöckler, Ingrid Stotz, Lore Unger, Paul Wassiliadis, Cirsten Widenhorn, Günther Widenhorn, Ulrich Zandona, Christa Zeh, Erika Zehle.

Leider kann der IBC seine langjährige Winterausstellung in der Städtischen Galerie Fauler Pelz Dezember 2018 bis Februar 2019 nicht durchführen, da die Stadt Überlingen ihre Dali-Ausstellung in das Jahr 2019 verlängert. Wir bedauern dies sehr und haben daher die Ausstellung „vierzigmal40malvierzig“, die natürlich kein Ersatz für die Ausstellung in der Galerie Fauler Pelz sein kann und auch nicht soll, organisiert. Wir möchten dennoch unseren Mitgliedern und unserem treuen Publikum mit dieser Ausstellung in kleinerem Rahmen, die Vielschichtigkeit und Kreativität unserer Künstler nahebringen. Denn in sehr kurzer Zeit haben sich die Künstler auf die total neue Situation eingestellt und bieten wenn es draußen ungemütlich wird eine Alternative und einen interessante Einblick in die Kunstszene am Bodensee.

Vierzig Künstler präsentieren ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Techniken und Stilen, Themen und Konzepten in minimierter Form, vierzig cm auf vierzig cm. Die Künstler passen sich mit dem Format ihrer Werke der Ausstellungsfläche der Galerie Gunzoburg an, ein spannendes Unterfangen. Moderne Kunst, kreativ, mutig und vor allem fachmännisch, professionell realisiert.

Im Jahr 2019 werden wir wieder mit unserer vielbeachteten Winterausstellung in der Städtischen Galerie vertreten sein.

Leider muss unsere beliebte Zusatzveranstaltung „Musik trifft Kunst“ wegen Platzmangels in der Galerie Gunzoburg dieses Jahr entfallen.

 

 

 

 

 

 

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